Allgemeine Bedingungen

Laminatböden bestehen aus 3 Schichten:

  • Oberfläche von dünnen Fasermaterialien, die mit verschiedenen Harzarten imprägniert sind. Beim Hochdruck- und Heißpressen härtet das Harz zu verschiedenen Laminatarten aus, die als HPL (Hochdrucklaminat), CPL (Endloslaminat) bezeichnet werden. HPL und CPL sind mit einem Kernmaterial verbunden, bei dem es sich normalerweise um eine Holzplatte handelt. Alternativ können die harzimprägnierten Schichten direkt auf das Kernmaterial gedrückt werden, wie etwa DPL (direkt gepresstes Laminat).
  • Der Kern ist normalerweise eine Holzplatte, z. B. Spanplatte, HDF- oder MDF-Platte.
  • "Gegenüberstellen" / Rücken ausgleichen, zB mit HPL, CPL-imprägniertem Papier oder Furnier.

 

Laminatböden werden in Wohnungen, Büros, Geschäften und dergleichen verwendet. Zimmer. Die Anwendungen werden im Abschnitt Eigenschaften und Klassifizierung beschrieben

Laminatböden werden als Platten mit allseitigen Fähren und Nuten oder mit einem Fähr- und Nutenverriegelungssystem (Klicksystem) geliefert, wodurch das Einkleben von Aderendhülsen und Nuten entfällt.

Laminatplatten sind in Stärken von 6 bis 12 mm erhältlich und werden als schwimmender Fußboden verlegt.

Laminatböden werden mit glatter oder geprägter Oberfläche und mit verschiedenen Oberflächenfarben und -mustern einschließlich Holzimitationen geliefert.

Allgemeine Bedingungen

Die Laminatoberfläche ist fest und leicht zu reinigen und erfordert keine Oberflächenbehandlung.

Laminatböden sind in der Regel nicht für Räume mit Wassereinwirkung geeignet.

Wenn Laminatböden in Verbindung mit einer Fußbodenheizung verwendet werden sollen, muss dies gemäß den Anweisungen des Lieferanten erfolgen.

Wenn Bürostühle mit Rädern auf Laminatböden verwendet werden, muss der Radtyp den Angaben in DS / EN 425: 2002 entsprechen. mit einem weichen Schritt.

Wenn Laminatfußböden in Fluchtwegen und anderen Bereichen mit Anforderungen an die Brand- und Rauchentwicklung als Bodenbelag verwendet werden sollen, müssen sie über die europäische Brandklasse Dfl-s1 gemäß DS / EN 13501-1 (Bodenbelag Klasse G) verfügen.

Für Laminatböden kann die Materialgarantie der Bodenindustrie unter den auf der Website der Bodenindustrie beschriebenen Bedingungen gewährt werden , einschließlich der Zustimmung des Lieferanten zum Anwendungsbereich. Bitte beachten Sie die Bestimmungen zur Erteilung der Materialgarantie der Bodenindustrie .

Lydforhold

Laminatböden tragen normalerweise nicht zur Verbesserung der Luftschalldämmung in einem Raum bei. Die Luftschalldämmung wird in erster Linie durch die Reifenkonstruktion und die Flankenübertragung zwischen den Räumen bestimmt.

Laminatböden hingegen beeinflussen den Geräuschpegel in der Umgebung und das Trommelgeräusch im Raum. Die Stufen- und Trommelgeräusche von Laminatböden werden verbessert, wenn der Boden auf einer Zwischenschicht aus Schaumstoff, Schaumkunststoff oder dergleichen liegt. Darüber hinaus sind Laminatplatten erhältlich, die ab Werk mit einer geräuschreduzierenden Oberfläche ausgestattet sind, die den Gehkomfort erhöht und den Tritt- und Trommelpegel deutlich senkt.

CE-Kennzeichnung

Laminatböden müssen CE-gekennzeichnet sein. Die harmonisierte Norm DS / EN 14041, die der CE-Kennzeichnung unterliegt, gilt für die Herstellung und Verwendung in Europa. Es ist der Hersteller oder Händler, der die für die CE-Kennzeichnung verantwortlichen Laminatböden einführt.

Die erforderlichen Eigenschaften sind in Anhang ZA in DS / EN 14041 angegeben:

  • Antwort auf Feuer
  • Gehalt an Pentachlorphenol (PCP)
  • Freisetzung von Formaldehyd
  • Wasserbeständigkeit
  • Glätte
  • Antistatische Eigenschaften
  • Wärmeleitfähigkeit
  • Dauerhaftigkeit der Reaktion auf Feuer

Als Ergänzung zu der Norm können nationale Anforderungen in dem Umfang aufgestellt werden, der zur Einhaltung der Bauvorschriften erforderlich ist.

Die CE-Kennzeichnung ist kein Gütezeichen, sondern ein harmonisierter Standardbogen, der als Laminatboden-Durchlauf in der Europäischen Gemeinschaft dient.

XX.XX A / S
2009
DS / EN 14041
Laminatboden für den Einsatz in Gebäuden
7,0 mm
Name und / oder Logo des Herstellers
Jahr der Anbringung des CE-Zeichens
Verweis auf die harmonisierte Norm
Beschreibung
Gesamtdicke
Nutzungsklassen nach DS / EN 13329
Zusätzliche Funktionen

Abbildung 2. Beispiel für die Verwendung der CE-Kennzeichnung in einer Produktspezifikation.

Eigenschaften und Klassifizierung

Laminatböden, die nach DS / EN 13329 EN-zertifiziert sind, müssen bestimmte Anforderungen für eine Reihe von Eigenschaften erfüllen können.

Die Eigenschaften sind in allgemeine Anforderungen unterteilt, die alle Produkte erfüllen müssen, z. B. Toleranzen für Dicke, Quellung, Länge, Breite und Ebenheit von Brettern.

Die Klassifizierung erfolgt durch:

  • Abriebfestigkeit.
  • Schlagfestigkeit.
  • Beständigkeit gegen Abdrücke.
  • Farbechtheit gegen künstliches Licht.
  • Beständigkeit gegen Flecken und Brandflecken von Zigaretten.
  • Die Wirkung von Möbelbeinen und Bürostuhlrädern.

Die Einteilung erfolgt nach den Anwendungsbereichen Wohnen und Beruf, jeweils in drei Klassen unterteilt, nämlich gemäßigt, normal und hoch.

Zusätzlich zu den Eigenschaften, die in der Klassifizierung enthalten sind, müssen häufig andere Eigenschaften festgelegt werden, abhängig von der tatsächlichen Anwendung. Diese Eigenschaften sind in den zusätzlichen Eigenschaften der GSO enthalten, darunter für Laminatböden:

Rutsch BGR 181
Eignung in Verbindung mit Fußbodenheizung DIN 52612
Geeignet für Feuer DS / EN 13501-1
S1 D fl (Klasse G)
Trittschall DS / EN
ISO 140-8
IMO genehmigt
RAT-Marke
IMO Res. A653 (16)
und MSC 61 (67)


Tabelle 1. Zusätzliche Eigenschaften.

Installationsmethoden

Laminatböden werden in der Regel als schwimmender Fußboden verlegt, der sich relativ zum tragenden Untergrund frei bewegen kann.

Die Bodenfläche wird durch Einkleben in der Fähre und der Nut oder durch Verbinden mit einem Schnappsystem mit einem Verriegelungs- und Nutsystem zusammenhängend gemacht, was eine starke Verbindung der Laminatplatten ohne die Verwendung von Klebstoff ermöglicht. Ab Werk kann das Klicksystem so behandelt werden, dass keine Feuchtigkeit in die Fugen eindringt und dadurch die Laminatplatten beschädigt werden.

An exponierten Stellen, z. B. in Eingängen, Geschäften und dergleichen, mit der Gefahr, dass Feuchtigkeit von Schuhen in den Boden eindringt und beschädigt wird, können die Fugen durch Verkleben verstärkt werden.

Stöße in Laminatplatten werden gemäß den Anweisungen des Lieferanten in Bezug auf Stöße in benachbarten Reihen verschoben.

Der Untergrund muss flach sein, mit Abweichungen von höchstens ± 2 mm von 2 m. Messmethoden usw. werden im Abschnitt Bodenauswahl angezeigt.

Schwimmende Laminatböden werden normalerweise auf eine Zwischenschicht gelegt, damit sich der Boden frei bewegen kann. Die Zwischenschicht kann Eigenschaften aufweisen, die dazu beitragen, den Gehkomfort, die Wärmedämmung und die Schallbedingungen zu verbessern.

Wenn Laminatplatten ab Werk mit einer geräuschreduzierenden Oberfläche versehen sind, sind keine zusätzlichen Zwischenschichten erforderlich.

Unterflur Mittelschicht
Untergründe und Böden aus Beton oder Anhydrit mit Fliesen oder Fliesen. Schaum-, Filz- oder Laminatplatten mit geräuschreduzierenden Oberflächen an der Feuchtigkeitssperre. Zum Beispiel 0,2 mm PE-Folie, Spezialmembran oder ein Spezialprodukt mit schalldämpfenden und feuchtigkeitsblockierenden Eigenschaften.
Holzwerkstoffplatten und Spaltenböden oder bestehende Linoleum-, Vinyl- und ähnliche Bodenbeläge. mit voller Befestigung am Untergrund. Zwischenschicht aus Schaumstoff oder Filz oder Laminatplatten mit geräuschmindernder Oberfläche.
Vorhandener Boden mit Fußbodenheizung. Der Bodenbelag wird entfernt. Vorhandene Fallen- und Fliesenböden können beibehalten werden. Wenn Laminatfußböden mit Fußbodenheizung verwendet werden, muss dies gemäß den Anweisungen des Lieferanten erfolgen.


Tabelle 2
Mindestanforderungen für Zwischenschichten.

Die Bodenfläche darf nicht gehalten werden, sondern muss sich frei bewegen können.

Große mechanische Belastungen, z. B. durch schwere Gestelle, Punktlasten, Zähler und dergleichen, können die Bewegungsmöglichkeiten des Bodens behindern.

Der Abstand zwischen Boden und angrenzenden Wänden oder durch Installationen, z. B. Rohre, muss der maximalen Ausdehnung des Bodens entsprechen, jedoch mindestens 10 mm oder gemäß den Anweisungen des Lieferanten.

Bei Böden mit unregelmäßiger Geometrie und bei Säulen durch die Bodenfläche darf die freie Bewegung des Bodens nicht behindert werden. Wenn die Bodenfläche geteilt ist, sollte sie möglichst in rechteckigen Feldern liegen, so dass die erwarteten Bewegungen in beiden Richtungen in etwa gleich sind.

Checkliste für die Verlegung von Laminatböden

  • Die relative Luftfeuchtigkeit im Gebäude muss je nach Jahreszeit zwischen 35 und 65% rF liegen. Die Temperatur sollte zwischen 17 und 25 ° C liegen.
  • Das Gebäude muss geschlossen und Heizungssysteme installiert und in Betrieb sein
  • Der Feuchtigkeitsgehalt von Beton, Leichtbeton usw. muss mit der relativen Luftfeuchtigkeit der Jahreszeit im Gleichgewicht sein. Abhängig von den Trocknungsbedingungen kann dies mehrere Monate dauern
  • Bei der Verlegung von Laminatfußböden auf anorganischen Untergründen, z. B. Beton und dergleichen, muss die Feuchtigkeit zwischen dem Untergrund und dem Laminatboden blockiert werden, z. B. mit einer 0,2 mm PE-Folie, einer speziellen Membran oder dergleichen. Der Feuchtigkeitsgehalt des Betons darf 90% rF nicht überschreiten
  • Laminatplatten, Klebstoff und andere Hilfsmaterialien sollten vor der Verwendung für mindestens zwei Tage temperiert werden, z.B. bei Lagerung in den Räumen, in denen sie verwendet werden sollen
  • Die Lagerung der Laminatplatten muss in einer durchgehenden Verpackung erfolgen und vor mechanischen und klimatischen Einflüssen, z. B. Feuchtigkeit, geschützt sein.

Klebstoff

Die Verklebung von Laminatplatten in Fähren und Rillen auf schwimmenden Fußböden muss in erster Linie die Kraftübertragung zwischen den Laminatplatten gewährleisten, so dass eine zusammenhängende Bodenfläche entsteht. Dadurch arbeiten die einzelnen Laminatplatten zusammen und vertikale Kräfte können daher ohne unzulässige Durchbiegungen aufgenommen werden. Darüber hinaus kann die Leimfuge in gewissem Maße gegen das Eindringen von Wasser in die Fugen zwischen den einzelnen Laminatplatten, beispielsweise während der Reinigung, sorgen.

Zum Verkleben von Fähren und Nuten wird üblicherweise ein PVAc-Klebstoff verwendet. Der Klebstoff muss eine ausreichende Festigkeit und Wasserfestigkeit haben, die der Klasse D3 oder den Anweisungen des Lieferanten entspricht.